Ich denke zunächst einmal ist es wichtig zu erklären, warum ich an das Ende meiner Überschrift ein Fragezeichen gesetzt habe. In den letzten Tagen bin ich auf zwei sehr interessante Videos gestoßen, die mich zum nachdenken angeregt haben.

Der gern genommene Spruch “Ist ja nur ein Spiel” ist meiner Meinung nach nicht korrekt. Während es gesellschaftlich akzeptiert ist, dass man sich beispielsweise beim Fußballspiel auf dem Bolzplatz über Dinge ärgert, gleichzeitig aber auch in höchstem Maße Freude empfindet, ist dies im Bezug auf die virtuelle Welt absolut verpönt. Wenn ich im Fußball in der letzten Minute wegen eines dummen Fehlers verliere, dann ärgert mich das genauso wie bei einem spannenden Szenario. Ist das schlimm? Ich denke nicht!

Hinzu kommt in Spielen in denen mehrere Menschen miteinander interagieren, dass man sich den Konsequenzen des eigenen handelns immer bewusst sein muss. Eine Gruppe / Warband / Gilde zu leiten bedeutet immer auch Menschen für eine Gewisse Zeit in ihrem Handeln zu führen. Aber ich schweife vom Thema ab…

Über das offizielle Forum wurde ich auf den persönlichen Blog von Erbse aufmerksam - der hier ebenfalls bereits seine Spuren hinterlassen hat /wave. In einem Post schreibt er über den Dunning-Kruger-Effekt. Die Wikipedia beschriebt dieses Phänomen wie folgt:

Dunning-Kruger-Effekt (DKE) ist eine Form der kognitiven Verzerrung und beschreibt die Tendenz inkompetenter Menschen, das eigene Können zu überschätzen und die Leistungen kompetenterer Personen zu unterschätzen. Die populärwissenschaftliche Bezeichnung geht auf eine Publikation von David Dunning und Justin Kruger aus dem Jahr 1999 zurück. In der psychologischen Fachliteratur spielt sie bislang kaum eine Rolle, wohl aber in Publikationen außerhalb der Psychologie, sowie in Blogs und Diskussionsforen des Internets.
- Quelle

Das in diesem Beitrag verlinkte Video möchte ich heute wärmstens empfehlen:

In meinem Fazit zu diesem Thema kann ich mich Erbe nur anschließen. Jeder muss selbst herausfinden, ob er zu den dummen oder den klugen Menschen gehört -- den Umgang mit Menschen im Alltag erleichtert das Wissen über diese Studie aber in jedem Fall ;)

Außerdem möchte ich heute noch auf ein Video aus dem Blog von Yitu verweisen. Dieses beschäftigt sich mit der “Überraschenden Wahrheit was uns motiviert” und irgendwie konnte ich mich persönlich darin wiederfinden.

Ich denke man kann das im Video aufgeführte auch auf freiwilliges Engagement anwenden. Nehmen wir mal ein einfaches Beispiel:

Ein Spieler verliert in Szenarien ständig, die vorhandenen Gruppen sind ebenfalls nicht wirklich erfolgreich -- also nimmt er das Zepter selbst in die Hand. Auch ich habe bereits erwähnt, dass mich meine freiwillige Tätigkeit persönlich weiter gebracht hat -- ohne damit Geld zu verdienen.

Wem nach all dem hoch wissenschaftlichen Kram nun der Kopf raucht, dem empfehle ich eine Runde montbronnen mit Mumien, Monstern, Mutationen -- der Eltupley